Walter Russell  Leben und Werk

Nach Russells Tod (1963 bis heute)

Lao Russell führte bis zu ihrem Tod 1988 die Universität weiter und editierte sein Werk. Der Stiftungsrat musste 1997 das prächtige Schloss im italienischen Stil, in dem die Russells gelebt und gearbeitet hatten, aus finanziellen Gründen aufgeben. Derzeit sind die Werke Walter Russells eingelagert und nicht zugänglich. Die Stiftung bemüht sich, das Erbe der University of Science and Philosophy und des Twilight Club lebendig zu erhalten.

Darüber hinaus gibt es auch unabhängig von den offiziellen Organisationen Menschen, die sich mit Russells Werk intensiv auseinandersetzen, darauf Bezug nehmen und es weiterentwickeln (zum Beispiel Yasuhiko Kimura mit der Zeitschrift und Ben Groseclose).

Trotzdem war Russells Werk, zu dem Nikola Tesla ihm geraten hatte, es für 1000 Jahren in einen Safe zu schließen, weil die Menschheit noch nicht reif dafür sei, lange Zeit weitgehend vergessen. Timothy Binder brachte als Präsident der University of Science and Philosophy 1992 das Wissen um Walter Russell durch einen Vortrag in Lindau einem größeren Kreis Interessierter in Europa nahe. Hier begegnete Dagmar Neubronner dem Werk Walter Russells erstmals.

Seit 1997 übersetzt Dagmar Neubronner (Bremen) Russells Werk Das Genie steckt in jedem und gründete dafür den danach benannten Genius Verlag. Die Herausgabe der Russell-Biographie von Glenn Clark wurde durch eine Schenkung von Enrico Bauer ermöglicht, der sich auch als Investor an der Herausgabe des Grundlagenwerkes Geheimnis des Lichtes beteiligte.

Seit 1997 arbeitet Dagmar Neubronner kontinuierlich an einer deutschen Gesamtausgabe der Werke von Walter und Lao Russell und fördert die Bekanntheit des Russell-Wissens darüber hinaus durch Artikel, Vorträge, Seminare und Konferenzen. Sie ist Inhaberin der Publikationsrechte für alle europäischen Sprachen und fördert das Erscheinen von Russell-Werken in anderen Ländern Europas.

Lao Russell