Fotos von Walter und Lao Russell

Walter Russell 1905

vermutlich auf einem seiner schwarzen Hengste.

»Viele Jahre lang war er ein begeisterter und guter Reiter. In dem Wunsch, Spitze zu sein, besorgte er sich die allerbesten Trainer und wurde ein so guter Reiter, dass er mit schwarzen Hengsten die hohe Schule trainierte, wie man sie im Zirkus sieht. Jeden Morgen zwischen sieben und neun war er in Durlands Reitakademie auf dem Platz zu finden, wo er mit ungeheurer Begeisterung mit einem oder mehreren der berühmten arabischen Hengste arbeitete; sie gehörten zu den siebenundzwanzig arabischen Hengsten, die er später jahrelang in der Oyster Bay hielt, um sie mit dem Bestand von Henry Clay zu kreuzen und so eine amerikanische Rasse hervorzubringen, die den berühmten russischen Orloff-Pferden ebenbürtig oder sogar überlegen war. Von 16 bis 18 Uhr machte er jeden Tag im Central Park einen Ausritt. Nachdem er ein solches Niveau erreicht hatte, bestieg er niemals mehr ein weniger ausgezeichnetes Pferd.«

Glenn Clark: Vielfalt im Einklang