Yasuhiko Genku Kimura

Der japanischstämmige US-Amerikaner hat zusammen mit der Kanadierin Laara Lindo, der langjährigen Präsidentin der University for Science and Philosophy, 2001 die überarbeitete dritte Ausgabe des »Fernstudienkurses« veröffentlicht, die der deutschen Übersetzung zugrunde liegt. Yasuhiko engagiert sich besonders für die Heranbildung einer Wirtschaftsethik, wie sie ja auch Walter und Lao Russell sehr am Herzen lag. Gleichzeitig ist sein Ansatz sehr philosophisch; was sich in den Artikeln seiner Zeitschrift »VIA ­ Vision in Action, The Journal of Integral Thinking for Visionary Action« spiegelt. Die nachstehende Übersetzung eines Grundsatztextes von Yasuhiko über die Ziele seiner Arbeit stammt aus Band 3, Nr. 1 von 2001. Den Originaltext »The Four Pillars of the Work of Vision in Action", weitere Texte und Informationen finden Sie unter via-visioninaction.org/

Die vier Säulen der Arbeit von »Vision in Aktion«
von Yasuhiko Genku Kimura,
Herausgeber und Chefredakteur der Zeitschrift VIA ­ Vision in Action

Manchen Menschen scheinen zu glauben, dass es mir darum geht, die Welt zu retten. Nein. Es geht mir nicht darum, die Welt zu retten. Wenn überhaupt, geht es mir darum, die Menschheit aus der Welt zu retten ­ aus der vorherrschenden Welt von Illusion, Verführung und Betrug. Die Buddhisten nennen diese Welt Samsara, die Welt aus endlosen zirkulären Wiederholungen, angetrieben von den irrtümlichen Weisen, wie die Menschheit denkt und ist. Mein Interesse und meine Verpflichtung gehen dahin, einen massiven Exodus der Menschheit aus dieser Samsara-Welt zu befördern, in eine Neue Welt schöpferischer menschlicher Evolution durch das lebendige Engagement in der Erschaffung dieser Neuen Welt.
Als ich vor fünfzehn Jahren meine Arbeit für die Transformation der Menschheit begann, bewusst ohne Anbindung an irgendeine etablierte Organisation, stellte ich mir meine Arbeit als eine Art Denkkampagne vor, die sich hauptsächlich auf die Geschäftswelt konzentrierte, die ich für den wichtigsten Wandlungsfaktor der planetaren Transformation hielt. Damals wusste ich noch nichts über die THINK-Kampagne von IBM, Walter Russells IBM-Vortäge zum Thema »gegenläufiges Denken« oder Rudolf Steiners philosophische Arbeit über »Denken als geistige Aktivität«.
Um 1989 führten meine Einsichten und Beobachtungen mich zu diesen Schlussfolgerungen:
1. Authentisches Denken als eine authentische geistige Aktivität führt das Individuum in einen Bereich des Bewusstseins jenseits allen Denkens. Dieser Bereich ist gleichzeitig der Raum geistiger Erleuchtung und die Quelle schöpferischen Denkens.
2. Authentisches Denken ist im Grunde selten. Die überwiegende Abwesenheit authentischen Denkens gehört zu den Grundbedingungen, aus denen sich menschliches Leiden und Elend manifestieren. Daher werden wir, wenn wir eine kulturelle Ökologie des authentischen Denkens erschaffen können, in der Lage sein, im Zustand der Menschheit und der Welt nachhaltige Transformation zu bewirken.
3. Wer den Pfad der »Transformation durch authentisches Denken« gehen will, sollte nie ein »Guru« werden, der als äußere Autorität metaphysische Weisheit an seine »Anhänger« ausgibt. Stattdessen muss er Transformation im menschlichen Bewusstsein fördern, indem er authentisches Denken provoziert und verstärkt und die Menschen so veranlasst, über das, was sie für Denken halten, hinauszugehen, und indem er Fragen stellt, die in der Grundlage dessen, was es bedeutet zu denken, Durchbrüche bewirken.
4. Ein solcher Pfad, der »Transformation durch authentisches Denken« ist einsam und wenig begangen, denn authentisches Denken und authentische Transformation sind selten, eben weil die Mehrheit der Menschheit nicht denken, und das, was nötig ist, um authentische Transformation hervorzubringen, nicht tun möchte.
Ausgehend von diesen Prämissen hat sich meine Arbeit im Laufe der Jahre entwickelt, zur Bildung von Vision in Aktion und zur Veröffentlichung VIA-Journals geführt, und wird nun im nachfolgenden Text »Die Vier Säulen der Arbeit von Vision in Aktion«in destillierter Form beschrieben. Es ist fast ausschließlich der Unterstützung einer ständig wachsenden Zahl von Freunden und Kollegen und Beitragenden zu verdanken, die meiner Arbeit großen Wert beimessen und die gemeinsame Vision für die Zukunft der Menschheit teilen, dass ich in der Lage war, meine Arbeit bis heute fortzusetzen. Mit Ihrer Unterstützung werden meine Kollegen und ich unsere Arbeit zur Transformation der Menschheit durch authentisches Denken fortsetzen, wozu auch die Publizierung des VIA-Journals gehört. Wir laden Sie hiermit herzlich ein, an der Arbeit von »Vision in Aktion« weiter mitzuwirken.

Die Vier Säulen der Arbeit von Vision in Aktion

1. Beitrag zur Transformation der Ideosphäre ­ von Ideen und Ideenbildung ­ aus der konzentrischen Konfiguration der Vergangenheit zur omnizentrischen Konfiguration der Zukunft. Dies geschieht durch Förderung von authentischem, unabhängigem Denken, welches die auf Glauben beruhende Abhängigkeit von äußeren Autoritäten im Hinblick auf Denken, Wissen und Handeln auflöst.

Die Konfiguration der Ideosphäre war in der gesamten Geschichte konzentrisch: Äußere Autoritäten im Zentrum waren umgeben von Kreisen aus Gläubigen und Anhängern, und diese Autoritäten erledigten das Denken für sie. Selbst heute, in der wissenschaftlich und technisch fortgeschrittenen Welt ist unser Erziehungssystem größtenteils darauf angelegt, gut informierte, intellektuell geschulte und professionell marktfähige, nicht denkende Erwachsene hervorzubringen, die sich damit begnügen, die vorherrschenden Überzeugungen zu akzeptieren und einer äußeren Autorität zu folgen, anstatt die Verantwortung für unabhängiges und Handeln zu übernehmen. So stellt der Philosoph Martin Heidegger fest: »Der herausforderndste Gedanke in unserer das Denken herausfordernden Zeit ist, dass wir immer noch nicht denken.« Denn authentisches Denken erfordert eine Autorenschaft des Selbst, welche wiederum authentische Selbsterkenntnis benötigt, die in unserer Erziehung nicht vorkommt.
Wenn wir dem evolutionären Drang zur Optimierung folgen, der unsere individuelle und kollektive Transformation einer nie da gewesenen kulturellen und sozialen Höhe entgegen treibt, benötigen wir für das 21. Jahrhundert eine omnizentrische Konfiguration der Ideosphäre: Unabhängige, jedoch vernetzte Zentren von intellektuell und geistig souveränen Individuen, die in Bezug auf Denken und Handeln ihre eigenen Autoritäten sind. Dann wird sich das Denken, Wissen und Handeln dieser authentischen Individuen gemeinsam synergetisch durch die omnizentrische Konfiguration der entstehenden Ideosphäre entwickeln. Die Informations-Kommunikations-Revolution im Zuge des allgegenwärtigen Internets ist gleichzeitig die Manifestation und das Erscheinen dieser neuen omnizentrischen Ideosphäre.
Die Transformation der Ideosphäre bedeutet also nicht das Eintreten für eine bestimmte Kombination von Ideen. Stattdessen handelt es sich um die Transformation der Ideosphäre selbst, vom konzentrischen zum omnizentrischen Aufbau, wo Individuen sich in Synergie mit anderen mit authentischem, unabhängigem Denken einsetzen.
Die Dialogprojekte von Vision in Aktion und vielen anderen Organisationen sind entscheidend wichtig, weil Dialogvorgänge die Ideosphäre unmittelbar beeinflussen ­ die dynamische Konfiguration und Bewegung des Gesamtfeldes der Ideenbildung selbst. Die Ideosphäre ist die Bedeutungsmatrix aus der die Menschen durch Interaktion ihre eigenen Sinngebungen und Werte beziehen. Im Dialog interagieren wir innerhalb dieses dynamischen Feldes und Vorganges der Ideenbildung und haben dadurch direkt an der Erschaffung, Bewegung und Transformierung der Ökologie von Ideenbildung selbst teil.
Die Menschheit hat bisher lediglich den »monologischen Geist« entwickelt, und was die Menschen für Dialog halten, ist allzu oft nur ein Monolog in zwei Richtungen. Wenn wir uns in einen Dialogvorgang einbringen, werden wir fähig, über den monologischen Geist hinaus einen »dialogischen Geist zu entwickeln«. Und die Entwicklung eines dialogischen Bewusstseins ist entscheidend für die Heranbildung der omnizentrischen Struktur unserer Ideosphäre.

2. Beitrag zur Entwicklung einer Kultur der Authentizität, Verantwortlichkeit, Integrität und Ganzheitlichkeit im Zusammenhang mit der Bildung und Verbreitung eines neuen Prinzips der sozialen Organisation, die wir das Prinzip von »Gleiche Grundrichtung jenseits von gleicher Meinung« nennen.

Gleiche Grundrichtung bedeutet Übereinstimmung der Absicht, während gleiche Meinung Übereinstimmung der Überzeugung bedeutet. Gleiche Grundrichtung ist das Organisationsprinzip der omnizentrischen Ideosphäre, gleiche Meinung das der konzentrischen Ideosphäre.
Innerhalb der omnizentrischen Struktur wird Einheit als Übereinstimmung der Absicht erlangt und aufrechterhalten, dabei werden abweichende, individuelle Sichtweisen wertgeschätzt, anerkannt und ermutigt. Innerhalb der konzentrischen Struktur wird Einheit als Übereinstimmung der Überzeugung erlangt und aufrechterhalten, dabei werden abweichende, individuelle Sichtweisen abgewertet, unterdrückt und behindert. Übereinstimmung der Absicht erfordert den Gehorsam gegenüber der Eigenautorität des Individuums. Übereinstimmung der Überzeugung erfordert den Gehorsam gegenüber der Autorität von Überzeugungen, die von einer externen Autorität stammen.
Neben der Transformation der Ideosphäre und der Verbreitung von authentischem Denken konzentriert sich die Arbeit von Vision in Aktion auf Entwicklung einer Kultur von Übereinstimmung der Absicht, welche die Kultur von Ganzheit, Integrität, Echtheit und Verantwortlichkeit als integrale Bestandteile enthält. Zu diesem Zweck haben wir Firmenschulungen zur Erschaffung von Übereinstimmung der Absicht statt Übereinstimmung der Überzeugung entwickelt. Außerdem haben wir für Firmen und Individuen Programme zur Ausbildung und Entwicklung von Unterstützern für »Übereinstimmung der Überzeugung« entwickelt.

3. Beitrag zur Entwicklung von Wissen über die Evolution des menschlichen Bewusstseins sowie zur Bewusstseinsevolution selbst.

Die Evolution des menschlichen Bewusstseins hat zwei getrennte, aber integrale Aspekte: 1) Die Entfaltung eines tieferen und mehr holistischen Bewusstseins; 2) Die Erschaffung von höheren und einheitlicheren Ebenen des Bewusstseins.
Das menschliche Bewusstsein hat zwei grundlegende und miteinander wechselwirkende kognitive Funktionen: Verstehen von Ideen und Hervorbringen von Ideen. Es gibt zwei weitere kognitive Funktionen, die beide in der Geschichte der Menschheit von relativ Wenigen entwickelt wurden. Eine dieser unentwickelten oder unterentwickelten Funktionen ist das, was der spirituelle Philosoph und Mathematiker Franklin Merrell-Wolff als Introception bezeichnet, die andere nenne ich Transception.
Introception ist die kognitive Funktion des Bewusstseins, bei der das Subjekt des Gewahrseins das Licht des Gewahrseins auf sich selbst als seiner eigenen Quelle richtet und bei der das Subjekt sich seiner selbst bewusst wird, ohne sich zu objektivieren. Im üblichen Bewusstseinszustand, der nur an wahrnehmende und ersinnende Funktionen begrenzt ist, existiert alles im und als Universum als Objekt des Gewahrseins. Selbst wenn wir uns in innerer Selbstreflexion befinden, objektivieren wir uns, während das tatsächliche Subjekt des Gewahrseins dem Gewahrsein verborgen bleibt. Bei der Introception wird das Objekt seiner selbst ohne trennende Objektivierung bewusst. Dieser Zustand der Introception entspricht der spirituellen Erleuchtung ­ dem Nirwana. Dies ist auch der Zustand der »Meditation« im präzisesten Sinne des Wortes.
Transception ist die kognitive Manifestierung des Nichtdualen Bewusstseins. Dieses beinhaltet sowohl den objektiven, wahrnehmend-ersinnenden als auch den subjektiven, introceptisch-ersinnenden Bewusstseinszustand ­ also sowohl die phänomenale Welt von Samsara als auch die noumenale Welt des Nirwana, geht jedoch über beide hinaus. Sie ist das Allgegenwärtige Wissen des ursprünglichen und transzendentalen, nichtudalen Bewusstseins, die der grundlose Grund des Daseins für alle Wesen ist. Der Zustand der Transception ist der Erleuchtungszustand jenseits der Erleuchtung ­ Paranirwana oder Mahaparinirwana, Meister Eckhart sprach von »Gottheit«. Viele gebildete Menschen würden die Existenz einer Funktion wie Introception oder Transception bestreiten oder auch einer Erfahrung wie Nirwana oder Paranirwana, aber wer mit offenem Geist die religiöse und spirituelle philosophische Literatur des Ostens und des Westens studiert, wird das Auftreten dieser beiden Funktionen in der gesamten menschlichen Geschichte bestätigen. Die beiden am besten recherchierten und am meisten gelesenen Bücher auf diesem Gebiet sind The Varieties of Religious Experience des Philosophen und Psychologen William James (der kein Mystiker war) sowie Cosmic Consciousness des Psychiaters Richard Bucke (der Mystiker war). Im Grunde jedoch ist der einzige Weg, um das Vorkommen dieser beiden kognitiven Funktionen im menschlichen Bewusstsein authentisch und legitim zu beweisen, indem wir sie tatsächlich erfahren.
Die Kombination wahrnehmender und ersinnender Fähigkeiten allein ist nur die notwendige, jedoch nicht hinreichende Bedingung dafür, ganz Mensch zu sein. Erst wenn wir die Fähigkeit der Introception wecken und entwickeln, erfüllen wir die notwendige und hinreichende Bedingung, wirklich Mensch zu sein. Denn erst dann realisieren wir unser authentisches Selbst und erfüllen die sokratische und buddhistische Forderung: »Erkenne dich selbst«. Vorher sind wir auf einen Zustand grundlegender existenzieller Unwissenheit begrenzt, wie hoch entwickelt und »brillant« unsere Fähigkeiten zur Konzeptbildung und unsere intellektuellen Funktionen sein mögen.
Wenn diese Fähigkeit zur Introception geweckt und entwickelt wird, werden sich vollkommen neue Lösungen für offene Probleme in Philosophie, Wissenschaft, Gesellschaft und Politik finden. Es ist uns nur möglich, uns von unserer endlosen ökologischen Besitznahme, die für alle menschlichen Probleme grundlegend ist, zu befreien und sie zu transzendieren, wenn wir diese kognitive Dimension hinreichend entwickelt und sie mit unseren wahrnehmenden und konzeptbildenden Dimensionen genauso in Einklang gebracht haben wie mit unseren Dimensionen von Emotionen und Willenskraft.
Das Erwecken der tranceptuellen Dimension gehört zum Reich des Transhumanismus. Aus der transhumanistischen Perspektive in einen raum- und zeitlosen Raum des Nichtdualen Bewusstseins und von ihm ausgehend, ist Evolution pure Kreation. Das Erwecken der tranceptuellen Dimension bedeutet das Engagement für die Erschaffung eines Evolutionsprozesses und für die Evolution des Evolutionsfeldes selbst. Wenn der Vorgang der bewussten Evolution in der wir des Evolutionsprozesses bewusst sind, die »Evolution zur zweiten Kraft« bedeutet, dann ist das schöpferische Engagement für die Evolution des Feldes der Evolution selbst die »Evolution zur dritten Kraft«, eine Möglichkeit von wahrhaft kosmischen Ausmaßen. Daher ist Geburt als Mensch gleichbedeutend mit der Geburt in die Möglichkeiten ganz Mensch und trans-menschlich zu sein ­ indem wir die Grenze des relativen Subjekt-Objekt-Modus des menschlichen Bewusstseins zu transzendieren. So setzt sich unsere Evolutionsreise fort. Die in unserer Evolutionsreise enthaltenen Möglichkeiten sind buchstäblich unbegrenzt, denn die Reise unserer Evolution führt über Grenzen hinaus, und wir unternehmen sie aus dem Begrenzten innerhalb des Unbegrenzten hin zum Unbegrenzten.

4. Präsentation einer Neuen Wirklichkeit durch das Aufzeigen eines Modells von integraler Kosmologie, welches die dreifachen Realitäten, die durch Wahrnehmung, Introception und Transception auftauchen, konzeptionell vereinigen. Ein solches Modell vereinigt theoretisch die esoterisch-spirituellen Kosmologien mit den modernen wissenschaftlichen Kosmologien und dies ermöglicht eine Erfahrung der Wirklichkeit als einer Ganzheit.

Eine Neue Welt erfordert die Erschaffung einer Neuen Wirklichkeit, die über die bloße Kreation einer neuen Weltsicht oder einer neuen Vorstellung von der Welt hinausgeht. Eine Neue Wirklichkeit ist der Ruf von Morgen, der aus dem ewig gegenwärtigen Ursprung hervorgeht, welcher dem gesamten Verlauf der menschlichen Evolution zugrunde liegt und die Menschheit zur Erschaffung einer Neuen Welt führt. Wir werden nicht nur von Gestern und Heute geformt, sondern auch von Morgen. Was für ein Morgen wir haben, formt uns sogar mit noch größerer Macht und grundlegender als unser Gestern und Heute.
Der ewig gegenwärtige Ursprung ist auch der ewig gegenwärtige Horizont von Morgen und damit auf das Jenseitige. Keine neue Realität ist jemals die endgültige Wirklichkeit, zu deren Erschaffung die Menschheit fähig ist, und doch steht jede »heutige« Menschheit auf der Grenzlinie zur Erschaffung einer neuen Wirklichkeit für eine neue Welt. Die neue Kosmologie, die wir vorlegen, dient dazu, innerhalb dessen, was der Philosoph Alfred North Whitehead die »Gabelung der Natur« in die innere subjektive und die äußere objektive Welt nannte, eine Neue Realität hervorzurufen, die diese Aufspaltung vollständig überwindet. Eine solche Neue Realität der Ganzheit heilt die Aufspaltung der Natur und die Fragmentierung des Bewusstseins. Diese Neue Realität führt zur Erschaffung einer Neuen Welt, in der Integrität und demzufolge Frieden auf Erden sein werden.
Dies sind die Vier Säulen der Arbeit von Vision in Aktion. Helen Keller sagte: »Das Leben ist ein wagemutiges Abenteuer oder gar nichts.« Das stumme Winken des Unbekannten und des Unerfahrbaren, das uns aufruft, tief nach innen zu blicken und kraftvoll nach außen zu handeln, lädt uns ein zu einem Leben, das ein wagemutiges Abenteuer ist. Es ist auch eine Stimme des Mitgefühls, um in uns Weisheit zu erwecken, so dass wir wirklich hilfreich dabei sein können, Weisheit zu erwecken anstatt in den Herzen unserer Mitmenschen auf dieser unendlichen Evolutionsreise Narrentum zuzulassen.
Danke für Ihre Mitwirkung bei der Transformation dieses Planeten. Ich schätze und ehre Ihr Mitwirken sehr. Lassen Sie uns fortfahren, auf den Ruf des »darüber hinaus« zu antworten, und möge unsere Reise freudig sein.
Yasuhiko Genku Kimura
Herausgeber der Zeitschrift VIA
Gründer und Vorsitzender von »Vision in Action«
Kontakt:via-visioninaction.org/